Mai 2019

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Mai 2019 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der Mai 2019 zeigt im Auswertungsdiagramm in der ersten Monatshälfte bezüglich des Luftdruckverlaufs bis zum 14. eine sehr schöne Annäherung an den Premeteo-Index. Danach setzte vom 15. bis 22. ein zum Index entgegen gesetzter Druckverlauf ein, der, wie unten folgend bei Tiefdruckphase 3 beschrieben, mit einer ungewöhnlichen Häufung von Venus-T-Aspekten einher ging. Da diese jedoch von höherrangigen H- und H*-Aspekten begleitet waren, verlief der Premeteo-Index im positiven Bereich. Die wiederholte Tiefdruck-Aspektierung des Planeten Venus zeigte hier jedoch eine durchschlagende Wirkung. Vor allem zeichnete sich der Zeitraum durch besonders starke Regenfälle aus.
Zum Ende des Monats hatten der Verlauf des 3-periodisch gleitenden Durchschnitts des Premeteo-Index und des Luftdrucks wieder eine große Ähnlichkeit miteinander.

22 Tage waren bezüglich der Wetterlage richtig prognostiziert. Allerdings war der mittlere Premeteo-Index über die insgesamt 11 Tage realer zyklonaler Strömung mit +2,91 Punkten positiv, jedoch deutlich kleiner als über die 20 eingetretenen Hochdrucktage, bei denen ein Indexmittelwert von +11,3 erreicht wurde.

Der wärmste Tag war der 31. mit einer Tagesmitteltemperatur von 19,4° C bei Venus 60° aufsteigender Mondknoten W / 120° Saturn T sowie Venus 60° Neptun HW am Vortag.

Am 4. wurde die geringste Tagesmitteltemperatur mit 5,5° C  bei Chiron 180° Makemake H?*, Uranus 120° Quaoar H?* und Merkur 180° Haumea H erreicht.

Nach Merkur 144° Makemake Hf am 12. und vor Juno 90° Pallas H* am 14. trat der höchste Luftdruck mit 1034,5 hPa am 13. Mai auf.

Die Phase mit dem tiefsten Luftdruck ereignete sich vom 18. bis 20. mit Werten von 1006,0 hPa bis 1005,1 hPa. Es wurde Uranus 150° Makemake Hf* exakt. Zugleich befand sich aber Venus in Konjunktion mit Uranus, wobei Venus 0° Uranus sowie Venus 150° Makemake beide T-Aspekte sind! Die Venus-Aspekte, die Teil der oben erwähnten Venus-T-Aspekthäufung waren, bestimmten hier also entgegen der Rangordnungsregel die Wetterlage.


Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Mai 2019 begann bei fallendem Luftdruck durch ein flaches Hoch über Südostengland mit einem wolkenlos sonnigen Tag. Am 2. lag der Kern einer flachen Hochdruckzone über Südwestdeutschland. Der Luftdruck fiel weiter ab und die Region kam um 0 UTC des 3. in den Isobarenbereich von Tief Werner über Finnland. Bis 12 UTC hatte sich jedoch das Azorenhoch durchgesetzt und um 0 UTC des 4. trennte eine sehr flache und schmale antizyklonale Zone über Südwestdeutschland Tief Werner II mit Kern über Südschweden von dem tiefen Druck über dem Mittelmeer mit Kern über Nordwestlibyen. Da um 12 UTC eine Kaltfront Südwestdeutschland überquerte, hatte das Wetter einen völlig zyklonalen Charakter und thermodynamisch gesehen, hätte man es als solches auch eingeordnet. Kosmogeometrisch gesehen, wenn es auf die Krümmung der Isobaren ankommt, musste dieser feine Unterschied gemacht werden. Am 5. setzte sich Hoch Maxine mit Kern westlich Schottlands dann erst richtig durch. Auffallend war für die Jahreszeit der Vorstoß der sehr kalten maritimen Arktikluft. Über Südostfrankreich war auf der 500 hPa Karte ein Kältezentrum mit -32°C sichtbar, das sich zum 6. nach Italien verlagerte. In der Bodenatmosphäre verlagerte sich Hoch Maxine bis zum 7. nach Ostfrankreich und brachte noch einen sonnigen Tag. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf +60.
Tiefdruckphase 1: Entsprechend dem negativen Premeteo-Index am 8. und 9. dehnte sich Tief Yukon mit ergiebigem Niederschlag über Südwestdeutschland aus. Sein Kern wanderte dabei vom Ostatlantik über Nordwestfrankreich und Nordsee nach Südskandinavien. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -27.
Hochdruckphase 2: Schwacher Hochdruckeinfluss von der Schweiz herrschte am 10. bei einem Premeteo-Index von +1 vor.
Tiefdruckphase 2: Der 11. Mai hatte eine ungewöhnliche Konstellation, bei der auch ein alternativer Index ausgewiesen wurde. Im Index 1 traten auf: Merkur 144° GSZ Tf, Mars 180° GaZ H / 30° Sedna Tf / 72° Orcus Hf sowie Venus 180° Haumea H. Tf- und Hf-Aspekte haben erfahrungsgemäß einen starken Lokalbezug. GaZ und GSZ haben den höchsten Rang als Aspektpartner. Der Rangordnung nach ergab sich ein Premeteo-Index von +12. rechnete man Mars 30° Sedna Tf ein, ergab sich ein Premeteo-Index von -3. So entsprach hier der alternative Index der real eingetroffenen Wetterlage.
Hochdruckphase 3: Ein Hoch über Südwest-Großbritannien und Hoch Neyvi über der Nordsee am 12. und 13. bestimmten die antizyklonale Lage. Hoch Neyvi wanderte am 14. über Dänemark nach Skandinavien und verweilte dort bis zum 16. Mai. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Hochdruckphase auf +88.
Tiefdruckphase 3: Noch bei einem Premeteo-Index von +12 war der Luftdruck am 17. schon stark gefallen, und Tief Axel mit Kern über dem Osten der Spanischen Halbinsel reichte flach bis Südwestdeutschland. Das Tief wanderte am 18. über Nordostfrankreich und sein Kern erreichte Süddeutschland am 19. Mai. Auch am 20. verblieb Südwestdeutschland noch innerhalb seines Isobarenbereichs. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf +59. Der Verlauf der Luftdruckkurve zeigt im Diagramm, dass der Index 1 und alternative Premeteo-Index am 18. mit einem Wert von -4 für den Wetterlauf maßgebend gewesen war. Es handelte sich um eine auffallende Abfolge von fünf Venus-T-Aspekten am 17. und 18., die zwar keine hohe Rangordnung besaßen, aber durch ihre Häufung den zyklonalen Prozess in der Atmosphäre stärker intensivierten, als die Prognoseregeln vorgaben. Auf diese fünf aufeinander folgenden Venus-T-Aspekte war schon im Prognose-Begleittext (am oberen Rand der Prognosetabellen) hingewiesen worden. Es handelte sich um Venus 150° GSZ / 120° Quaoar / 45° Neptun / 0° Uranus und 150° Makemake. Die zeitgleich vorhandenen H*-, Hf- und H-Aspekte blieben wirkungslos oder erfuhren eine Impulsumkehrung. Die Auslösungen der Venus-Uranus-Konjunktion mit positivem Wert im Index 3 blieben ebenfalls bedeutungslos.  Auffallend war, dass der tiefe Luftdruck (bei Vollmond am 18. gegen 21 UTC) entgegen dem positiven Premeteo-Index noch zwei weitere Tage anhielt und dass es dabei zu starken Regenfällen kam, die in Südwestdeutschland zu Überschwemmungen führten. In Durbach-Hespengrund summierten sich die Niederschläge dieser Tiefdruckphase auf rund 49 Liter, wobei im Übergang zur Hochdruckphase 4 noch 47 Liter hinzukamen, so dass diese ungewöhnliche Konstellation in vier Tagen mit fast 96 Litern die Niederschlagsmenge eines ganzen Monats mit sich brachte. Am 21. wurde Juno 144° Ceres T* und am 22. noch zwei weitere Venus T-Aspekte exakt: Venus 72° Kn1 T und Venus 150° Ceres T. Die reale Luftdruckkurve zeigte einen gegensätzlichen Verlauf zum geglätteten Premeteo-Index.
Hochdruckphase 4: Um 0 UTC des 21. lag der Kern von Tief Axel über Tschechien, aber Hoch Ophelia bei Irland krümmte die Isobaren über der Region schon schwach zu seinem Kern hin. An diesem Tag fielen, wie oben erwähnt, noch mal 47 Liter Regen, doch der Tag konnte aufgrund der Isobarenkrümmung schon als überwiegend antizyklonal eingestuft werden. Am 22. lag der Kern von Hoch Ophelia über Nordwestfrankreich und es gab keine Niederschläge mehr. Jetzt hatte der Premeteo-Index den Wert von -12 und der Luftdruck verlief nun entgegengesetzt zum Premeteo-Index in Begleitung der oben erwähnten Aspekte und Venus 72° Kn1 T sowie Venus 150° Ceres T. Hoch Ophelia lagerte am 23. über Westdeutschland bei einem Premeteo-Index von -7, der allein von der Symmetrie Haumea 144° Sonne Neptun  T  ?*  A W -7 stammte. Da Neptun 144° Haumea ?* ein Aspekt ist, der seit den vorliegenden Aufzeichnungen ab 1879 noch nie exakt wurde, kann nicht gesagt werden, ob er ein H*- oder ein A*-Aspekt ist. Es ist also möglich, dass der Premeteo-Index am 23. eigentlich nur den Wert 0 hatte. Hoch Ophelia schwächte sich zum 24. deutlich ab und sein Kern lag um 0 UTC über Südostdeutschland. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Hochdruckphase auf +16.
Tiefdruckphase 4: Am 25. reichte Tief Bernhard mit Kern über der Ostsee nur sehr flach bis über Südwestdeutschland. Südwestdeutschland lag dabei zwischen der 1015er Isobare, die das Azorenhoch abgrenzte und der 1015er Isobare von Hoch Ophelia über den Alpen. Zu Gewittern und kräftigen Niederschlägen kam es dabei vor allem über der höher gelegenen Osthälfte der Region. Um 0 UTC des 26. hatte sich das Azorenhoch flach über ganz Deutschland ausgedehnt, um 12 UTC war die Strömung aber schon wieder leicht zyklonal. Die Region geriet am 27. bei fallendem Luftdruck in den Trogbereich von Tief Claudius  I, II und III, dessen südlichster Kern III sich über Dänemark befand. Zugleich lag auch ein Tief über dem Tyrrhenischen Meer. Im Westen wurde das Gebiet vom Azorenhoch begrenzt, im Osten von einem Hoch mit Kern über der Türkei. Um 12 UTC befand sich die Region im Grenzgebiet zwischen zyklonaler und antizyklonaler Strömung. Am 26. war die Konjunktion Vesta-Eris exakt und kam in Opposition zu Haumea, die am 28. exakt wurde. Tief Claudius-Dirk dehnte sich am 28. mit einer Achse von Skandinavien über das östliche Deutschland bis ins Tyrrhenische Meer aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +24 und im Diagramm erschien der Gang der Luftdruckkurve gegenüber dem gemittelten Premeteo-Index wie um zwei Tage verschoben oder aber wie eine Impulsumkehrung durch den 144° Aspekt der retrograd rotierenden Venus mit dem rückläufigen Jupiter. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf -12.
Hochdruckphase 5: Mit zwei Tagen Verspätung setze sich am 29. Hoch Pia mit Kern über Azoren und Balkan durch. Am 30. hatte das Hoch einen Kern über Südwestfrankreich und einen über Tschechien, am 31. über Frankreich. Die 3-tägige Hochdruckphase summierte auf +61.

SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +226. Dies entsprach einer Indexzahl von +11,3 pro Tag.

 An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +32. Dies entsprach einer Indexzahl von +2,91 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 8 Tagen falsch (am 11., 19., 20., 21., 22., 26., 28., 29.), an 12 Tagen richtig und an 11 Tagen tendenziell richtig.


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Kosmogramm 05/2019

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.