Monatsevaluation

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf April 2019 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Die Auswertungsstatistik des April 2019 zeigt mit 18 richtig prognostizierten Tagen bezüglich der Wetterlage nur einen mäßigen Prognoseerfolg. Das lag vor allem an den realen Tiefdruckwetterlagen.

Die Prognose hatte nur vier Tage mit einem negativen Premeteo-Index angezeigt. Das waren die einzeln-negativen Tage des 4., 11., 15. und 26. April.
So wurde am 4. zwar der tiefste Luftdruck nach zwei vorangegangen Tiefdrucktagen erreicht, doch stellte sich bis Mittag schon eine antizyklonale Strömung ein. Der 11. traf nur den mittleren Tag der dreitägigen Tiefdruckphase 2. Am 15. fiel zwar schon der Luftdruck, aber die Umstellung auf eine zyklonale Strömung trat erst am 16. ein. Um einen Tag verspätete sich auch die zyklonale Strömung, die für den 26. prognostiziert war.

Andererseits gab es vom 21. bis 23. April wieder einen spiegelbildlichen Verlauf von Luftdruck und Premeteo-Index, als Venus in Opposition zum Galaktischen Superzentrum auf die Konjunktion mit Chiron zulief, während sich die Sonne in Konjunktion mit Uranus befand. Das Maximum des Premeteo-Index fiel dabei genau mit dem Luftdruckminimum der Tiefdruckphase 5 zusammen. Dies bedeutete, dass die maximale Aspektintensivierung des Tages zwar stimmte, aber die Interpretation der Konstellation falsch war.

Der April war relativ feucht, weil schon zu Beginn des Monats in Hochdruckphase 2 die Antizyklonalität wie auch der Premeteo-Index nur flach ausgeprägt waren und es immer wieder zu Niederschlag kam. Im gesamten April fiel in Lahr an 18 Tagen Regen, obwohl nur 10 Tage ganz einer zyklonalen Strömung zugeordnet werden konnten.
Die Symbol-Prognose war zufriedenstellend, da nur zwei Tage ein gegenteiliges Wetter aufwiesen. Die Anzahl der nur tendenziell richtig prognostizierten Tage war dafür mit 19 recht hoch.

Die wärmste Phase des Monats, mit Tagesmitteltemperaturen über 15°C in Lahr, trat vom 19. bis zum 24. auf. Interessant war, dass im Prognosenbegleittext über den Tabellen auf die Phase vom 19. bis 26. hingewiesen worden war. Es wurde wegen der langen Verweildauer von Venus 30° Sonne TK im 1°-Bereich eine kalte Phase als möglich angesehen. Stattdessen setzte gemäß der realen Luftdruckkurve dann die Tiefdruckphase ein, die, wie oben beschrieben, in einen umgekehrten Verlauf zum Premeteo-Index mündete und mit weiteren, starken Venus-Aspekten zusammenhing.
Der kälteste Tag trat am 4. April mit einer Tagesmitteltemperatur in Lahr von 3,8°C auf. Dies fand im Umfeld von Venus 180° Orcus A und Mars 120° GSZ T / 60° Chiron T statt.

Der höchste Luftdruck im April um 6 UTC war in Lahr am 19. und 20. mit 1026 und 1026,8 hPa zu verzeichnen. Dabei befand sich Merkur im Konjunktionsbereich mit Chiron und bildete Oppositionen zum Supergalaktischen Zentrum und zu Makemake. Außerdem wurde Venus 30° Apogäum HK exakt.
Der tiefste Luftdruck wurde am 23. April mit 998,1 hPa erreicht. Er war begleitet von Venus 0° Chiron Tf / 72° absteigender Mondknoten.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Hoch Jana mit Kern über Südnorwegen setzte am ersten Tag des Aprils noch die kontinuierliche Hochdruckwetterlage seit Mitte März fort, war nun jedoch der letzte Tag dieser langen Phase. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +4.
Tiefdruckphase 1: Ein flaches Tief über dem Ärmelkanal weitete am 2. den Trog der Tiefs Philipp und Otto bei Island bis nach Südwestdeutschland aus. Dabei fiel der Luftdruck bei einer Tagesmitteltemperatur von 14,5° C in Lahr (Merkur 0° Neptun HW) und einem Premeteo-Index von +13  stark ab. Venus, die sich mit einer Relativgeschwindigkeit von etwa 1° pro Tag relativ rasch fortbewegte, bildete zwischen zwei H-Aspekten mit Varuna und Eris  den Winkel Venus 135° aufst. Mondknoten T. Der Kern von Tief Philipp verlagerte sich zum 3. in die Nordsee und es dehnte sich über ganz West- und Mitteleuropa aus. Der Premeteo-Index hatte noch einen Wert von +9, bis er erst am 4. auch eine kräftige Spitze in den negativen Bereich aufwies. Die Fehlprognosen kamen hauptsächlich durch die Venus-H-Aspekte in Index 1 und 2 zustande. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +22.
Hochdruckphase 2: Am 4. erreichte der Luftdruck gegen 6 UTC seinen tiefsten Wert in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index von -12, der ein einzelner negativer Tag war. Bis 12 UTC hatte sich aufgrund kalter Luftmassen ein auffallendes kleines Hochdruckgebiet über Ostfrankreich ausgebildet, das am 5. um 0 UTC auch deutlich auf der Bodenwetterkarte sichtbar war. Der 4. April wurde daher als überwiegend antizyklonal  und als Fehlprognose eingeordnet, obwohl die Witterung und die Tiefe des Luftdrucks einem Index von -12 durchaus entsprach und mit den beiden T-Aspekten Mars 120° GSZ und Mars 60° Chiron in Zusammenhang gesehen werden konnte. Am 6. lag Südwestdeutschland in einer schmalen, sehr flachen Hochdruckzone zwischen Tief Philipp über dem Ostatlantik und einem Tief über Österreich. Diese flache, antizyklonale Zone war um 0 UTC des 7. nicht mehr erkennbar, doch um 12 UTC lag die Region schon wieder in einem flachen Hochdruckkeil von Südwesten, der um 0 UTC des 8. sich gut erkennbar über Frankreich und Südwestdeutschland ausdehnte. In der Nacht vom 7. zum 8. mit dem Aspekt Mars 135° Saturn Tf fiel anhaltender Regen. Die trotzdem vorherrschende, flache, antizyklonale Strömung hatte am 9. ihren Kern als Hoch Katharina über dem Nordmeer. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckphase auf +30.
Tiefdruckphase 2: Um 0 UTC des 10. kam unsere Region in den Isobarenbereich eines  okkludierten Tiefs über Korsika und sie verblieb darin bis zum 12. April. Ausschlaggebend für die Zyklonalität schien der Aspekt Chiron 180° GSZ T?* (1/5) zu sein, der im Index 3 durch die Konjunktion Vestas mit Chiron  vom 8. bis 12. April ausgelöst wurde und sich gegenüber den H-Symmetrien des Index 2 durchsetzte. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +2.
Hochdruckphase 3: Hoch Katharina über Skandinavien dehnte sich vom 13. bis zum 15. in der Bodenatmosphäre flach bis in den südwestdeutschen Raum aus. Dabei bildete sich am 13. auf 500 hPa eine kalte Tiefdruckzelle über Norddeutschland, deren Kern sich am 14. nach Westdeutschland verlagerte und am 15. abgeschwächt noch über Italien sichtbar war. Der 15. war ein einzelner Tag mit einem Premeteo-Index von -24, der sich erst am 16. mit der Zufuhr wärmerer Luftmassen zyklonalisierend auf die Bodenatmosphäre auswirken konnte. Der Premeteo-Index summierte über die kalte, dreitägige Hochdruckphase auf -13.
Tiefdruckphase 3: Der Premeteo-Index hatte am 16. einen Wert von +11 durch die Opposition der Sonne zu Haumea und eine Symmetrie Haumeas mit Venus und Sedna. So stieg der Luftdruck etwas verspätet am Abend wieder an. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +11.
Hochdruckphase 4: Hoch Katharina über Südskandinavien setzte sich am 17. wieder bis nach Südwestdeutschland durch. Am 18. um 0 UTC lag Südwestdeutschland vorübergehend in dem Isobarenbereich eines Tiefs über der Iberischen Halbinsel, doch krümmten sich um 12 UTC  die Isobaren wieder zu Hoch Katharina über Südskandinavien. Dieses Hoch blieb auch am 19. und 20. wetterbestimmend. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Hochdruckphase auf +42.
Tiefdruckphase 4: Am 21. dehnte sich bei kräftig fallendem Luftdruck der Isobarenbereich eines Tiefs über Nordwestafrika bis über Südwestdeutschland aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +4 und das Wetter entsprach dem positiven Index.
Hochdruckphase 5: Trotz des stark gefallenen Luftdrucks überwog am 22. der antizyklonale Einfluss eines Hochs über Südnorwegen und des Hochs Leonore über Westrussland. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +19.
Tiefdruckphase 5: Der Luftdruck erreichte am 23. sein Minimum, als der Premeteo-Index spiegelbildlich dazu  mit +23 ein Maximum erreichte. Tief Sander über der Biskaya und ein Tiefdruckkern über Frankreich dehnten ihre Isobaren über Südwest- und Süddeutschland aus. Der spiegelbildliche Verlauf zwischen Luftdruck und Premeteo-Index fand im Zusammenhang mit der Konjunktion von Venus und Chiron statt, die ein Tf-Aspekt, das heißt ein T-Aspekt mit starkem Lokalbezug ist. Dabei befanden sich Venus und Chiron in 72° zum absteigenden Mondknoten. Dieser Aspekt wurde am 23. erst gegen 17 UTC exakt und daher erst auf den 24. angerechnet und führte da im Index 1 zu einem Wert von -10. Die Mittagskarte des 24. zeigte eine geschlossene Tiefdruckzelle über Südwestdeutschland. Der hohe Premeteo-Index am 23. kam durch die Konjunktion Sonne 0° Uranus H und ihre Auslösung zustande sowie durch Vesta 150° Orcus H*. Trotz des tiefen Luftdrucks hatte die Witterung am 23. tatsächlich noch immer einen antizyklonalen Charakter und erst am 24. kam es zu Gewitterbildungen und Niederschlag. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +27.
Hochdruckphase 6: Am 25. erwies sich insgesamt der Einfluss von Hoch Leonore über der Südukraine, der sich über den Mittelmeerraum bis in unsere Region ausdehnte, stärker als das Tiefdrucksystem Theodor-Sander über dem Ost- und Nordostatlantik, auch wenn um die Mittagszeit ein Tiefausläufer den Südwesten überquerte. Am 26. verstärkte sich der von Südostfrankreich kommende Hochdruckkeil noch etwas. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +10.
Tiefdruckphase 6: Bei einem stark negativen Index 1 von -10 (Mars 90° Neptun Tf), aber einem Premeteo-Index von +4 setzte sich am 27. Tief Uli mit Kern über Großbritannien durch.
Hochdruckphase 7: Am 28. übernahm das Azorenhoch mit einem weiteren Kern über Nordwestspanien die Regie. Am 29. und 30. lag Südwestdeutschland im antizyklonalen Bereich eines schwachen Hochs über der Nordsee. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +39.

SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +131. Dies entsprach einer Indexzahl von +6,55 pro Tag.

An 10 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +70. Dies entsprach einer Indexzahl von +7,0 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 2 Tagen falsch (am 5., 29.), an 9 Tagen richtig und an 19 Tagen tendenziell richtig.


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Kosmogramm 04/2019

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.