Monatsevaluation

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Februar 2019 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der Februar 2019 begann vom 1. bis 4. mit einer Fehlprognosenphase, die bei Anwesenheit gehäufter Aspekte der retrograd rotierenden Venus auf eine Impulsumkehrung hinwies. Das Maximum des Premeteo-Index am 2. fiel in eine Minimumphase des Luftdrucks und das Luftdruckmaximum am 4. fiel auf ein Minimum des Premeteo-Index. Das bedeutete, die Konstellationsintensivierung bildete sich in der Atmosphäre in der Extremisierung des Luftdrucks ab, aber die prognostizierte Richtung, die eine Interpretation der Konstellation nach bestimmten Regeln darstellt, war falsch. Im weiteren Verlauf des Luftdrucks über den ganzen Monat hin ist jedoch im Diagramm seine Gebundenheit an den Gang der kosmisch-geozentrischen Winkelbildungen recht gut erkennbar. Am Ende des Monats vom 25. bis zum 28. verlief die Umkehr von der Hochdruck- zur Tiefdruckströmung gegenüber dem Premeteo-Index stark verlangsamt ab. Es waren im Februar 20 Tage bezüglich der Wetterlage richtig prognostiziert. Durch die Fehlprognose der ersten Tage mit dem hohen positiven Premeteo-Index fiel der mittlere Index in Tiefdruckwetterlagen mit +4,71 auch positiv aus, aber war dennoch etwas geringer als in den Hochdruckwetterlagen, in denen er einen Wert von +6,76 erreichte.

Die beiden wärmsten Tage in Lahr in der ersten Hälfte des Februar 2019 waren mit der Tiefdruckströmung am 9. (9,1°C) und 10. (9,9°C) Februar verbunden, die vor allem durch Sonne 0° Mondapogäum T W / 135° Makemake T sowie Mars 180° Haumea A / 120 GaZ T richtig prognostiziert werden konnte. Der wärmste Tag des gesamten Monats war mit 11,2° C Tagesmitteltemperatur in Lahr der 28. und auch er war besonders durch die Winkelbildungen der Sonne bestimmt mit Sonne 72° GaZ H W / 60° Mars H W / 135° aufst. Mondknoten H.
Der kälteste Februartag in Lahr mit einer Tagesmitteltemperatur von 0,6°C ereignete sich am 6. mit Venus 150° Varuna Tf K  (am Vortag) / 0° Quaoar A / 72° Neptun A K? sowie Sonne 72° Uranus H W / 135° Supergalaktisches Zentrum (GSZ) T.

Der tiefste Luftdruck trat am 1. (991,6 hPa)  und 2. (993,7 hPa) Februar ein, als der Premeteo-Index seinen höchsten positiven Wert erreichte. Wie oben schon beschrieben, könnte durch die Häufung von Venus-Aspekten eine Impulsumkehr eingetreten sein.
Der höchste Luftdruck (1039,4 hPa) wurde in Übereinstimmung mit dem Indexverlauf erreicht. Vesta 90° Ceres H*, Ceres 60° Makemake H* und Merkur 150° Makemake Hf / 90° Ceres H K waren die ausschlaggebenden Konstellationen.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Tiefdruckphase 1: Der Februar 2019 begann mit einer Fehlprognose. Der Luftdruckverlauf verhielt sich durch Tief Pirmin mit Kern über dem Ostatlantik und Tief Oskar über dem Golf von Genua entgegensetzt  zum Verlauf des Premeteo-Index, der steil aufstieg. Am 30. und 31. Januar gingen Ceres 120° Varuna Hf* und eine Serie von Venus-Aspekten (Venus 144° Varuna H, Venus 150° aufst. Mondknoten H, Venus 150° Sedna H) zusammen mit Venus 0° GaZ A am 01.02. voraus. Venus und Sonne standen dabei in 45° zueinander. Der Luftdruckverlauf sah wie eine Impulsumkehr des Premeteo-Indexes aus und spiegelte den Zeitraum der Konstellationsintensivierung. Dies war auch am 2. der Fall als Tief Pirmin Deutschland überquerte. Im Index 3 trat durch die Juno-Konjunktion mit Sedna der unbekannte Aspekt Sedna 150° Galaktisches Zentrum (GaZ) ?* auf. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +52, so dass diese zwei Tage die gesamte Statistik etwas verzerrten.
Hochdruckphase 1: Um 0 UTC am 3. lag die Region noch im Isobarenbereich von Tief Pirmin über der Ostsee und Tief Quirin über Korsika, doch stellte sich die Strömung bis 12 UTC auf Hoch Chloe mit Kern über dem Ostatlantik um. Es kam zu einem steilen Luftdruckanstieg und Hoch Chloe, das mit seinem Kern über Frankreich am 4. und nach Südostdeutschland am 5. wanderte, brachte nach den vielen trüben Tagen dieses Winters etwas Sonne. Der 4. war ein einzelner Tag mit negativem Premeteo-Index, doch die H*-Aspekte von Vesta mit Varuna und dem aufsteigenden Mondknoten setzten sich durch. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +13.
Tiefdruckphase 2: Um 0 UTC des 6. bestimmte noch Hoch Chloe über Südostdeutschland die Wetterlage, doch stellte sich die Strömung um 12 UTC schon auf das Tiefdruckgebiet Stefan um, dessen Kern am 7. um 0 UTC über Großbritannien lag. Um 0 UTC des 8. kam Südwestdeutschland vorübergehend in den Einflussbereich eines Hochs über Südfrankreich,  um 12 UTC war die Strömung wieder flach zyklonal, und Tief Thomas mit Kern bei Schottland übernahm am 9. die Regie. Ihm folgte Tief Uwe am 10. mit Kern über Nordwestfrankreich nach. Der Premeteo-Index summierte auf -19.
Hochdruckphase 2: Am 11. dehnte Hoch Dorit mit Kern über dem Westen der iberischen Halbinsel seinen Isobarenbereich bis nach Südwestdeutschland aus. Bei rasch ansteigendem Luftdruck kam es noch zu vereinzelten Schauern. Hoch Dorit verlagerte zum 12. seinen Kern nach Westfrankreich und zum 13. nach Süddeutschland, am 14. über die Ostalpen und am 15. über Südostdeutschland. Der 15. war ein einzelner Tag mit negativem Index und die T-Impulse zeigten sich nur auf 500 hPa, wo die Region unter einer flachen Ausbuchtung der zyklonalen Strömung mit Kern über dem Ostbalkan lag. Am 16. befand sich  der Kern von Hoch Dorit um 0 UTC über Slowenien und verharrte am 17. und 18. über dem Balkan. Zum 19. verlagerte Hoch Dorit seinen Kern nach Mittelitalien. Südwest- und Süddeutschland verblieben in seinem Einflussbereich. Dann dehnten Tief Werner I und II über dem Nordmeer mit Wolkenfeldern kurzzeitig ihren Einfluss bis über Südwestdeutschland aus. Der kurze Abfall des Luftdrucks ereignete sich gegenüber dem Premeteo-Index um einen Tag verfrüht. Dies war der Übergang der Region von Hoch Dorit in den Isobarenbereich von Hoch Erika, das seinen Kern zum 20. von der Biskaya zu den Alpen verlagerte und auch am 21. noch über den Alpen verharrte. Der Kern von Hoch Erika verlagerte sich zum 22. zurück nach Westen über Frankreich und Deutschland geriet zum 23. in den Isobarenbereich von Hoch Frauke, das seinen Kern von der nördlichen Ostsee Richtung Süden nach Nordpolen verlagerte. Dabei erreichte es einen Kerndruck von über 1045 hPa. Dies fand in Begleitung von Venus 0° Pluto Hf K und Venus 30° Mondapogäum HK statt, wobei unter den Gesamtkonstellationsbedingungen nur das östliche Europa von der kalten Polar- und Arktikluft betroffen war. Hoch Fraukes Kern erreichte zum 24. die Alpen und lagerte am 25. um 0 UTC über Südostdeutschland. Dies ging einher mit dem Einsetzen des Aspekts Juno 144° Pallas H*, der am 25. gegen 7 UTC exakt wurde und bis zum 27. im 1°-Exaktheitsbereich verblieb.  Vom 24. zum 25. fiel der Premeteo-Index von +15 auf -2 Punkte vor allem durch Sonne-T-Aspekte und -Symmetrien. Über unserer Region blieb die Atmosphäre stabil antizyklonal auf hohem Niveau, während die Ostflanke des Hochs von dem Tief über Nordostrussland eingedrückt wurde und sich auf 500 hPa ein Kaltlufttropfen über den Beneluxländern ausbildete. Juno 144° Pallas H* könnte einen starken Lokalbezug zum deutschen Raum haben. Generell scheinen Aspekte zwischen zwei Asteroiden des gleichen planetaren Raums stark zu sein. Andererseits erreichte die dreiperiodische Trendlinie des Premeteo-Indexes auch erst am 27. den negativen Bereich. So verharrte trotz des negativen Premeteo-Index Hoch Fraukes Kern auch am 26. und 27. über Deutschland. Dabei baute sich der Luftdruck jedoch langsam ab. Am 28. verlagerte sich der Hochdruckern zum Nordwestbalkan, doch verblieb die südwestdeutsche Region noch in einer antizyklonalen Strömung. Der Premeteo-Index summierte über die 18-tägige Hochdruckphase auf +129.

SW-D befand sich an 21 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +142. Dies entsprach einer Indexzahl von +6,76 pro Tag.
 An 7 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +33. Dies entsprach einer Indexzahl von +4,71 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 5 Tagen falsch (am 1., 2., 11. 19., 27.), an 10 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.


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Kosmogramm 02/2019

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.