Monatsevaluation

Auswertung 2018/08

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf November 2018 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Zusammenfassung:

Der November 2018 war bezüglich der Wetterlagenprognose mit 21 richtigen und 9 falschen Tagen ein durchschnittlicher Prognosemonat.

Das Auswertungsdiagramm zeigt jedoch im Verhältnis von Luftdruck- und Premeteo-Index ähnlich wie im Oktober wieder zwei Phasen mit gegensätzlichem Verlauf. Im ersten Fall, vom 4. bis zum 7. November, erreichte das Tief Yaprak über dem Atlantik seinen tiefsten Luftdruck mit einem Tag Verspätung gegenüber dem Maximum des geglätteten Premeteo-Index. Andererseits schien der erhöhte Premeteo-Index ein Übergreifen des Tiefs auf die südwestdeutsche Region zu verhindern. Es mussten in diesem Zeitraum keine Fehlprognosetage notiert werden. Venus befand sich noch in ihrer rückläufigen Bewegungsphase.
Der zweite, ausgeprägte Fall fand über sechs Tage vom 22. bis zum 27. November statt. Die steile Spitze des Premeteo-Index nach unten in den negativen Bereich am 22., verursacht durch Tiefdruckaspekte, an denen  Merkur, Venus und Sonne beteiligt waren, ging bei rückläufigem Merkur und der Venus-Haumea-Konjunktion mit einer Impulsumkehrung einher. Ähnliches vollzog sich am 26., als der rückläufige Merkur zwei starke Hochdruck-Aspekte bildete und der Luftdruck entsprechend fiel, anstatt anzusteigen.
Dennoch zeigt das Diagramm wie auch im Vormonat Oktober, dass die Rhythmik der geozentrischen Konstellationsintensivierungen des kosmischen Raums der Rhythmik  der atmosphärischen Strömungsintensivierungen über dem südwestdeutschen Raum ihren Stempel aufgedrückt hatte, auch wenn die Interpretation der Intensivierungen in eine Hoch- oder Tiefdruckwetterlage zum Teil falsch waren. Wichtig für die Wissenschaft ist, diese regionale Eingebundenheit der atmosphärischen Vorgänge in die Raumzeit-Strukturflüsse der kosmischen Umgebung der Erde überhaupt wahrzunehmen.

Auch der November war wieder ein auffallend trockener Monat. Fiel in den Vormonaten schon die anhaltende 90°-Stellung des Uranus zu Varuna auf, so sind die Monate Oktober bis Dezember 2018 gekennzeichnet durch den andauernden 90°-Winkel zwischen Uranus und dem Mondknoten.

Die wärmste Phase des November 2018 in Lahr mit Tagesmitteltemperaturen von 13°C fiel auf den 11. und 12. und war begleitet von den beiden Konjunktionen Venus 0° Haumea und Juno 0° Sedna, so wie von Ceres 180° Uranus.

Die kälteste Phase war vom 21. bis zum 23. zu verzeichnen mit Tagesmitteltemperaturen von -0,5 bis +1,5°C. Interessanterweise trat hier die inzwischen rechtläufige Venus erneut mit Haumea in eine exakte Konjunktion, aber dieses Mal in exakt 45° zum rückläufigen Merkur.
   
Der maximale Luftdruckwert von 1031,2 hPa wurde in Lahr um 6 UTC am 14. November mit Orcus 150° Mondapogäum H* erreicht
Der tiefste Luftdruck konnte am 20. mit 1006,5 hPa bei Mars 150° Varuna Tf und am 26. mit 1006,1 hPa bei Orcus 45° Haumea T* notiert werden.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der November 2018 beginnt bei einem Premeteo-Index von -2 mit einer sehr flachen Hochdruckbrücke zwischen Tief Vaia über dem Nordmeer und Tief Wenke über Korsika. Auf 500 hPa dehnte sich ein starker Trog über West- und Mitteleuropa aus, der weit nach Süden bis nach Nordwestafrika reichte und dem tiefen Premeteo-Index von -13 am 2. November entsprach. Aufgrund der kalten Luftmassen entwickelte sich in der Bodenatmosphäre über Irland jedoch Hoch Zouhir, dessen Kern am 3. über Nordfrankreich, am 4. über Nordpolen und am 5. über Westrussland lag. Über dem Nordost- und Ostatlantik entwickelte sich das starke Tiefdrucksystem Yaprak, dass um 0 UTC des 6. vorübergehend mit seinem Isobarenbereich über Deutschland reichte. Aber schon um 12 UTC war die Strömung wieder schwach in den antizyklonalen Bereich von Hoch Zouhir über Südwestrussland gekippt und verblieb da auch am 7. November. Da sich Tief Yaprak in seinen Kernen südlich von Island auf 960 hPa und südwestlich von England auf 985 hPa vertiefte, sank der Luftdruck trotz der flachen Antizyklonalität über unserer Region relativ stark ab.  Der Isobarenbereich von Tief Yaprak reichte um 0 UTC flach über Deutschland, um 12 UTC  krümmten sich die Isobaren jedoch ebenfalls wieder um Hoch Zouhir. Auch am 9. behielt Hoch Zouhir bei fallendem Luftdruck knapp die Oberhand über die südwestdeutsche Region. Der Premeteo-Index summierte über die 9-tägige Hochdruckphase auf +65.
Tiefdruckphase 1: Bei einem Premeteo-Index von -4 setzte sich am 10. Tief Zarmina mit Kern westlich von Schottland durch. Es blieb auch am 11. und 12. wetterbestimmend, wobei sich noch Tief Alexandra über der Biskaya hinzugesellte. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -5.
Hochdruckphase 2: In der Nacht bei einem Premeteo-Index von -17 regnete es noch, doch stieg am 13. der Luftdruck sehr rasch an. Hoch Arnulf über der Biskaya wanderte mit seinem Kern rasch über Süddeutschland, erreichte Osteuropa am 15. und brachte Nebel mit sich. Vom 15. zum 16. vereinigte sich Hoch Arnulf mit Hoch Burckhard, das sich daraufhin retrograd über Westrussland nach Skandinavien bewegte. Am 16. ging die rückläufige Relativgeschwindigkeit der Venus im Verhältnis zur Erde gegen Null und ein Wechsel in die Rechtläufigkeit der Venus setzte ein. Mit mit dem flach negativen Premeteo-Index ab dem 17. ging eine geringe Abnahme des Luftdrucks einher, aber die sehr kalten Luftmassen des russisch-skandinavischen Hochs stabilisierten die Antizyklonalität der Atmosphäre. Hoch Burckhard mit Kern über Skandinavien bestimmte auch am 18. noch die Wetterlage. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckphase nur auf +1.
Tiefdruckphase 2: Um 12 UTC des 19. lag die Region noch im Bereich von Hoch Burkhard, doch vollzog sich bis 12 UTC schon ein Wechsel zur zyklonalen Strömung durch Tief Dschuna, dessen Kerne am 20. über Korsika und Südportugal lagen. Das Wetter behielt trotz des starken Druckfalls einen ruhigen, eher antizyklonalen Charakter. Auch in dieser  Nacht, wie schon seit dem 17., fiel die Temperatur unter 0°C. Am 21. waren es ein okkludiertes Tief über Nordwestfrankreich und ein Tief über Nordostspanien, in deren Isobarenbereich sich die Region noch befand. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -10.
Hochdruckphase 3: Hoch Constantin-Burckhard mit Kernen über dem Nordmeer und der Ukraine setzte sich am 22. durch. Dabei stieg der Luftdruck kräftig an, als der Premeteo-Index eine steile Spitze in den negativen Bereich machte. Im Index 1 wurden vier T-Aspekte exakt, an denen Merkur, Venus und Sonne beteiligt waren. Bei drei der vier Aspekte war der rückläufige, sich sehr langsam bewegende Merkur der maßgebende Aspektplanet. Das könnte eine Impulsumkehr bewirkt haben. Andererseits wurde der unsichere Aspekt Mondapogäum (Apo) 45° Galaktisches Zentrum (GaZ) exakt, der sich hierrmit als H*-Aspekt bestätigen könnte. Im Index 2 hätte nach der aktuellen Prognoseregel nur die erste T-Symmetrie angerechnet werden dürfen, da ein Impulswinkel, der bei mehreren Symmetrien auftritt, nur einmal berechnet werden darf. Beachtet man dies und nimmt man Apo 45° GaZ als H*-Impuls, dann läge der Premeteo-Index nur bei –3 statt bei -30. Dadurch wäre der Fehler betragsmäßig zwar nicht mehr so groß, aber der entgegen gesetzte Verlauf von Index und Luftdruck dennoch nicht aufgehoben. Am 23. wurde die Konjunktion von Venus mit Haumea exakt (ein A-Aspekt), die genau in symmetrisch gleichem Abstand zu Orcus und Merkur stand, die zueinander in einem Winkel von 90° standen. Alle drei auftretenden Aspekt-Linien des Dreiecks, das sie im Kosmogramm bildeten, waren T-Aspekte, die den negativen Premeteo-Index verursachten. Aber es kam mit der Rückläufigkeit Merkurs und der Venus-Haumea-Konjunktion zu einer Impulsumkehrung. Die Region verblieb im Isobarenbereich des Hochs Constantin mit Kernen über Nordpolen und Karpaten. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf -32.
Tiefdruckphase 3: Wie verspätet setzte der Luftdruckfall zum 24. ein, aber nun wiederum in Gegenbewegung zum Premeteo-Index, der einen Wert von +7 angenommen hatte. Das okkludierte Tief Flora über der Biskaya dehnte seine Isobaren bis über die südwestdeutsche Region aus.
Hochdruckphase 4: Interessanterweise zog sich Tief Flora zum 25. bei weiter fallendem Luftdruck zurück, und trotz der weiter bestehenden Gegenbewegung von Premeteo-Index- und Luftdruckkurve kam die Region erneut in den Einflussbereich von Hoch Constantin, das jetzt mit seinem Kern über Südrussland lag, und einem Hoch über Südskandinavien. Dies war begleitet von zwei Mars-H-Aspekten, die relativ eng nacheinander exakt wurden: Mars 150° Makemake gegen 21 UTC des 24. und Mars 120° Ceres um gegen 9 UTC des 25. Novembers. (Der Wert des zweiten Mars-Aspekts war bei der Prognosenerstellung falsch eingetragen, sein korrekter Wert beträgt +8.) Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +24.
Tiefdruckphase 4: Das okkludierte Tief Flora über Frankreich und Tief Edeltraud über der Adria dehnten am 26. ihren Einflussbereich nach Südwest- und Süddeutschland aus. Die Bewegung des rückläufigen Merkur hatte nun an Geschwindigkeit zugenommen, und am 26. wurden die beiden Hf-Aspekte des rückläufigen Merkurs mit 90° Mars / 30° Ceres in Begleitung des hochrangigen Kuipergürtel-Aspekts Orcus 45° Haumea T* exakt. Die Gegenbewegung des Luftdrucks zum Premeteo-Index hielt weiter an. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +15.
Hochdruckphase 5: Am 27. um 0 UTC lag die Region noch im Bereich des Tiefdrucksystems Edeltraud mit Kernen über Italien, dem Balkan und der Ukraine, doch bis 12 UTC hatte sich bei kräftig steigendem Luftdruck schon eine flache antizyklonale Strömung durch Hoch Dominik über Skandinavien eingestellt, die sich zum 28. verstärkte. Hoch Dominik lag am 29. mit seinem Kern über Weißrussland und hatte noch einen schmalen Keil über Süd- bis Südwestdeutschland ausgebildet. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +18.
Tiefdruckphase 5: Entsprechend dem Premeteo-Index stellte sich am letzten Tag des Novembers eine Tiefdruckwetterlage durch Tief Halka-Irene mit Kern nordwestlich Schottlands ein. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -3.

SW-D befand sich an 21 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +70. Dies entsprach einer Indexzahl von +3,33 pro Tag.

 An 9 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +4. Dies entsprach einer Indexzahl von +0,44 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 8., 14., 22. und 26.), an 10 Tagen richtig und an16 Tagen tendenziell richtig.

PDF: Tabellen und Konstellationen zum Wetterlagenverlauf November 2018

 

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Kosmogramm 11/2018

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.